#218 Mambo Maternica - ein Gespräch mit Filmregisseurin Borbála Nagy
LeuchtturmIn unserer Sendung war Borbála (Bori) Nagy, Drehbuchautorin und Regisseurin des Films Mambo Maternica, zu Gast. Im Gespräch erzählte sie, woher der ungewöhnliche Titel ihres Films stammt und welche Themen darin miteinander verwoben sind: Mutterschaft, weibliche Rollenbilder und Selbstbestimmung, der Wunsch nach einem Kind, gesellschaftliche Erwartungen sowie die Erfahrung der Auswanderung.
Außerdem berichtete sie, wie das Projekt als internationale Koproduktion entstand. Der Film wurde in drei Ländern produziert, in drei Sprachen gedreht und brachte kreative Teams aus mehreren Kulturen zusammen. Bori Nagy gab uns auch einen Einblick in die praktischen und künstlerischen Herausforderungen der Dreharbeiten – von der Auswahl der Darstellerinnen und Darsteller bis hin zur Entstehung der Filmmusik.
Besonders spannend war ihre Offenheit in Bezug auf persönliche Bezüge: Sie verriet, welche autobiografischen Elemente in die Geschichte eingeflossen sind. Gleichzeitig erklärte sie, warum sie sich dagegen wehrt, Mambo Maternica als „Frauenfilm“ zu bezeichnen – für sie erzählt der Film eine universelle Geschichte über Identität, Entscheidungen und Lebenswege.